Sie sind die glitzernden Tropfen kraftvoller Elixiere im Königreich der Suchmaschinen. Wer viele hat, ist ein Prinz bei Google, Bing & Co. Wir haben 800 000 davon.
Gemeint sind Backlinks fremder Seiten auf unser Bildungsportal, deutsch Rückverweise. Gut 1300 externe Domains geben uns so eine Geschäftsempfehlung und führen uns Besuche zu.

Das ist wertvoll. Denn 2/3 unserer Besuche kommen auf fremden Pfaden. Google & Co entdecken neue Inhalte aber erst, indem sie den Wegweisern etablierter Seiten folgen. Ihre Robotersonden springen von Link zu Link, um das Web zu kartieren. Wo kein Link hinführt, können sie nicht gehen.
Unser Reichtum schwankt allerdings täglich – wie an der Börse. Wir gewinnen Backlinks, wir verlieren welche. Weil das Bildungsportal groß ist, zieht es viele Referenzen an. „Wer da hat“, schrieb schon Matthäus, „dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben.“ Ganz klar, der Evangelist meinte das Internet. Global gesehen, profitiert das BiP vom Matthäus-Effekt.
Doch nicht alle Teilbereiche sind gleich reich an Backlinks. Zudem publizieren die Redaktionsteams ständig neue Inhalte und Seiten, sogar ganze Portale. Wer nicht daran denkt, neue Inhalte durch Backlinks aufzuwerten, lässt den öffentlichen Auftritt im Halbdunkel.
Wie kann Ihre Redaktion Ihre Seiten aufwerten? Sie können (1) Ihre persönlichen Beziehungen spielen lassen und externe Partner um Verlinkung bitten und (2) systematisch interne Links zwischen BiP-Seiten aufbauen. Auch zwischen Ihren eigenen!
Der eingebürgerte Begriff Backlink ist übrigens leicht irreführend. In Ur-WWW und Blogosphäre meinte er wörtlich die freundliche Revanche per Rückverweis: „Ich verlink’ dich, denn du verlinkst mich.“ Heute ist die Gegenseitigkeit zwar erwünscht, aber nicht zwingend. Man darf auch eingehender (inbound) Link oder externer Link sagen.
Mehr Kraft aus dem Saft
Wertvoll an Links sind nicht nur die menschlichen Besucher, die sie anklicken. Es sind vor allem die Roboter der Suchmaschinen, die den Links folgen. Finden die Bots am Ziel etwas Gutes, rückt die empfohlene Website in den Ranglisten aufwärts. Umso mehr, je höher die empfehlende Website selbst rangiert.
Wir schlürfen „Link Juice“, sagen die Gourmets der Onlinewelt. Der zauberhafte Saft wird gezapft aus dem Besucherzulauf hochwertiger, vertrauenswürdiger Inhalte. Seine prallsten Quellen sind jene Internetfavoriten, die schon millionenfach Suchende bedient haben.
Das sind auch landeseigene Domains wie Niedersachsen.de, große Schul- und Bildungsserver und die gute alte Nibis.de. Darin stecken Hunderttausende Links sowie Qualität und Kaliber.
Google selbst betont als Qualitätsmerkmal „Verlinkungen anderer prominenter Websites zu den jeweiligen Inhalten. Dies hat sich oft als gutes Zeichen für Vertrauenswürdigkeit bewährt.“ Empfehlungen sind umso kostbarer, je wählerischer eine Website sie verteilt. Jede „Linkschleuder“ wird abgestraft.
Gehaltvoller wird der „Link Juice“ dieser Lieblinge, wenn sie Links auffällig platzieren, nicht irgendwo am Fuß, an der Seite oder in Listen. Es ist gut, wenn der Link auf einem Bild oder Verweistext (Ankertext) aufsitzt.
Ihre Seiten durch externe Backlinks stärken
Jeder Backlink zählt, gerade in der fachlichen Nische. Auch von der Homepage eines Schulen-Netzwerks, einer kleinen Behörde, eines Berufsverbands, einer privaten Initiative. Links sollten zu Seiten führen, die genau zum Thema der Zielgruppe passen. Eins muss Ihnen aber klar sein: Das Blog einer dörflichen Grundschule bietet weniger „Link Juice“ als ein großes Fachportal. Es zählt beides, Masse und Klasse.
- Nutzen Sie persönlichen Beziehungen, um Links auf BiP-Seiten vorzuschlagen. Besonders für neue Inhalte und Updates, die Ihre Partner interessieren.
- Tagungen, Fortbildungen, Netzwerktreffen bedeuten Ankündigungen und Berichte. Veranstaltungskalender und -datenbanken wie das NLC nicht vergessen.
- Wenn Sie Gastbeiträge für externe Seiten verfassen, verlinken Sie sie ins BiP.
- Falls Ihnen auf fremden Websites ein toter Link zu Ihren BiP-Seiten auffällt („404 not found“): Bitten Sie die Betreiber um Korrektur.
Ihre Seiten durch interne Links stärken
Wir können uns selbst verstärken. Aus internen Verlinkungen im BiP tropft nämlich ebenfalls kostbarer „Link Juice“, der bei Google oder Bing wirksam ist.

- Schlagen Sie anderen Redaktionsteams im BiP einen Link-Tausch vor. Nicht beliebig natürlich, sondern wo es für die Themen relevant und für die User nützlich ist. Verlinken Sie aber nicht nur auf Hauptseiten, sondern auf spezifische Neben- und Nischen-Seiten.
- Verlinken Sie Ihre stärker nachgefragten Hauptseiten mit Ihren eigenen Neben- und Nischen-Seiten. Auch an FAQ-, Service- und Kontaktseiten denken.
- Verlinken Sie Ihre alten Seiten mit Ihren neuen Inhalten. Behandeln Sie auch wesentliche Updates alter Seiten wie neue Inhalte.
- Vermeiden Sie nackte Links – erklären Sie in einem knappen Verweistext (Ankertext, Linktext), auf was Ihre Benutzerin (oder der Bot) an der Zieladresse findet. Bitte nicht „hier klicken“, sondern zum Beispiel „Sprachförderung in der Kita“.
- Inventur: Überprüfen Sie regelmäßig, ob die Links zwischen BiP-Seiten noch funktionieren. Reparieren oder entfernen sie kaputte.
Werkzeuge: „Backlink-Checker“
Wenn Sie sich beim Aufspüren Ihrer Chancen und Lücken helfen lassen wollen, finden Sie viele Analyseprogramme mit Gratis-Probeversionen. Zum Beispiel
- https://www.backlink-tool.org/ (ohne Registrierung)
- https://ahrefs.com/de/backlink-checker
- https://www.seoptimer.com/de/backlink-checker/
- https://www.sistrix.de/google/backlink-check
- https://seranking.com/backlink-checker.html
- https://seomator.com/de/kostenlose-backlink-checker-tools
Wundern Sie sich aber nicht über abweichende Zahlen, wenn sie mehr als ein Tool testen. Die Datenbasis ist immer unterschiedlich. In der Regel erhalten Sie aber brauchbare Arbeitslisten.